Dr. med. Rojin James

Lebenslauf

Ich habe Humanmedizin in Köln studiert, mit Auslandsaufenthalten in Singapur, Sydney (Australien) und San Diego (USA). Mein Studium habe ich 2010 abgeschlossen und 2011 in der Onkologie promoviert. Zunächst arbeitete ich an der Uniklinik Köln in den Bereichen Onkologie, Kardiologie und in der zentralen Notaufnahme.

2012 begann ich vertretungsweise in der Praxis meines Schwiegervaters, Dr. Kermani, zu arbeiten. Die Arbeit mit den liebenswürdigen Wilnsdorfer Patienten bereitete mir so viel Freude, dass ich 2014 vollständig in die Praxis wechselte und 2016 als Facharzt partnerschaftlich in die Gemeinschaftspraxis einstieg – ein Kölscher Jung im Siegerland. Diesen Schritt habe ich nie bereut.

Durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen ist es mein Ziel, meinen Patienten die bestmögliche Versorgung nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen zu bieten. Im Laufe der Zeit habe ich die Zusatzbezeichnungen Chirotherapie, Reisemedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur, Prävention und Gesundheitsförderung, Hypertensiologie (Bluthochdruck-Experte), BUB-Schlafapnoe-Screening und Stressmedizin erworben.

Leitbild

Medizin mit Herz und Verstand – so würde ich mein Leitbild als Arzt beschreiben. Herz – Weil mir eine freundliche, menschliche und persönliche Betreuung meiner Patienten ohne Zeitdruck eine absolute Priorität sind. Verstand – Weil mir eine genaue Diagnose, bei entsprechender Indikation unter Einsatz von hilfreichen Blutabnahmen oder mittels modernen Geräten wie Ultraschall, EKG, etc. sehr wichtig ist.

Ohne eine Diagnose kann auch keine zielführende Therapie erfolgen. Besondere Freude macht mir hierbei zum Beispiel die gründliche Abklärung unklarer Müdigkeitszustände, unklarer Bauchbeschwerden oder unklarer Rücken-/Gelenkschmerzen.
Durch meine Tätigkeit in der Onkologie, in der ich auch promoviert habe, oder auf der Intensivstation habe ich feststellen müssen, wie wichtig gründliche Vorsorgeuntersuchungen sind. Daher ist mir sehr an einer regelmäßigen Einbestellung der Patienten zur Vorsorge (Gesundheitscheck, Krebsvorsorge oder Hautkrebsvorsorge) oder zu notwendigen Kontrolluntersuchungen (z.B. bei Bluthochdruck als zertifizierter Hypertensiologe) gelegen.

Langlebigkeit -oder „Longlivity“, der neue Trend aus den USA, beschreibt die medizinischen Versuche, das Leben möglichst in guter Lebensqualität und ohne chronische Krankheiten zu verlängern.

Laut statistischem Bundesamt liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland bei 78,2 Jahren bei Männern und 83,0 Jahren bei Frauen.

Leider geht dem Versterben in der Regel eine durchschnittlich 15-jährige Phase von chronischen Krankheiten einher, die oft mit einer erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität wie Schmerzen, regelmäßiger Medikamenteneinnahme mit Auftreten von Nebenwirkungen und regelmäßigen Arztbesuchen einher.

In Deutschland sind vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Diabetes mellitus sowie chronische Atemwegserkrankungen für einen Großteil der chronischen Gesundheitsstörungen und Todesfälle verantwortlich. Diese Erkrankungen, zum Beispiel ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall, haben sich häufig bei seit Jahren bestehenden Gefässverkalkungen langsam über Jahre unbemerkt entwickelt.

Aufgrund meiner Arbeit in der Krebsabteilung und Kardiologie der Uniklinik Köln habe ich mich stets gefragt, warum in der alltäglichen Medizin nicht viel unternommen wird, um die 4 chronischen Erkrankungen in Deutschland zu verhindern. Wenn diese Erkrankungen einmal aufgetreten sind, kann man entweder nicht mehr viel daran ändern (viele Krebsarten, Demenz, schwere Schlaganfälle oder Herzinfarkte) oder muss mit einer oft erheblichen Einschränkung der Lebensqualität (Insulinspritzen und regelmäßige Zuckermessungen bei Diabetes) leben.

Mit effektiver Prävention kann man das Auftreten der Erkrankung um 7-10 Jahre aufschieben. Die Grundlage hierfür wird bereits zwischen dem 30. und 65. Lebensjahr gelegt. Und genau hier ist mein Ansatz: Ich möchte alles versuchen, um das Auftreten der oben genannten Erkrankungen zu verhindern oder um 7-10 Jahre zu verzögern – Longlivity im klassischen Sinne. Nicht einfach ein langes Leben, sondern ein langes gesundes Leben. Es geht keineswegs darum, lange Jahre hilfsbedürftig im Pflegeheim zu leben.

Zunächst wird hierbei ein „Ist-Zustand“ anhand einer ausführlichen Blutanalyse und Organuntersuchungen wie EKG, Lungenfunktion, Ultraschall der Organe und der Gefäße, sowie eine Analyse der Körperzusammensetzung (Fett- und Muskelverteilung) durchgeführt. Darauf aufbauend erfolgt eine individuell auf den Patienten abgestimmte Vorgehensweise mit Ernährung und Bewegung, ergänzt durch die gezielte Gabe von Vitaminen und Spurenelementen. Medikamente zur Krankheitsprävention kommen nur im Notfall zum Einsatz.

Am liebsten arbeite ich -wenn irgendwie möglich- ohne Medikamente oder Operationen. Und wenn trotz aller Maßnahmen die chronischen Erkrankungen eintreten, sollten diese möglichst früh und in einem noch behandelbaren Stadium erkannt werden.

Mit der Erfahrung von klinischer Tätigkeit in verschiedenen Fachgebieten der inneren Medizin – auch im außereuropäischen Ausland- sowie diversen Zusatzbezeichnungen (insbesondere Prävention und Gesundheitsförderung, Sportmedizin, Ernährungsmedizin, Hypertensiologie (DHL), BUB Schlafmedizin, anerkannte Lehrpraxis Universität zu Köln, Naturheilverfahren) haben wir ausreichend Expertise, um Sie auf dem Weg zu einem langen, gesunden Leben zu begleiten.